Macnotes
Gestern sollte im zweiten großen Rutsch das iPhone 4 in 18 weiteren Ländern erhältlich sein – doch abgesehen von den geringen Stückzahlen, die derzeit verfügbar sind, hat Apple den Launch für Südkorea verschoben und in Neuseeland “verpatzt”. In Südkorea soll dabei die zuständige Regierungsbehörde die nötige Zulassung bisher versagt haben. In Neuseeland hingegen schieben sich Provider Vodafone und Apple gegenseitig den schwarzen Peter zu.
Fakt ist, es gab in Neuseeland Schlangen mit hunderten Menschen, die das iPhone 4 kaufen wollten. Die Kommunikation, wann, zu welchen Preisen und wo das iPhone 4 zu haben sein wird, ist in Neuseeland komplett gescheitert. Der Ärger ist zum Medienrummel aufgekocht, da erst keinerlei Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit herausgegeben worden war, auf der anderen Seite das iPhone in den Medien bereits groß beworben wurde. So traf es dann unzählige erwartungsvolle Neuseeländer, die sich in der Hoffnung, ein iPhone kaufen zu können, vor Vodafone-Shops angestellt hatten: Das iPhone 4 ist nicht verfügbar in Neuseeland.
Für das gesamte Land sollen nur eine Handvoll Geräte geliefert worden sein. Die Negativ-PR ist damit Apple und Vodafone sicher, wäre im Vorfeld klar die Aussage getroffen worden, dass Apple nicht liefern kann, hätte man die Kunden nicht vergrämt. Was noch fehlt ist eine Stellungsnahme von Vodafone.
Mit diesem zweiten Launchtermin war im Vorfeld schon klar, das man bei der ungebrochen hohen Nachfrage nicht davon ausgehen konnte, das es “genügend iPhones für Alle” geben kann.
[via AFP]
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 31 Jul 2010 | 10:24 pm
Der runderneuerte iMac ist nun durchgängig mit den neuen Intel i3/i5/i7-Prozessoren ausgestattet. Praktisch nur beim Innenleben hat Apple die Desktops aufgerüstet, das 27″ i3-Modell mit 3,2GHz und neuer ATI Radeon HD 5670-Grafik konnten wir bereits testen. Knapp 1.700 Euro werden für unser Testgerät mit deutlich stärkerer Leistung als sein Vorgänger fällig.
Mit “…nicht günstig, aber doch jeden Euro wert” begann das Fazit zum Vorgängermodell des aktuellen 27″-iMac, 200 Euro Aufpreis wollen nun jedoch gerechtfertigt sein. Hardwaretechnisch ist der i3-iMac sicher State of the Art – wie beim Vorgänger fühlt man sich von den 2560×1440 Pixeln des Displays halb erschlagen. Schnellere Grafik mit verdoppeltem Speicher sowie ein deutlich leistungsfähigerer Prozessor machen sich insbesondere bei den Benchmarks bemerkbar.
Mit 8-fach Superdrive, 4GB RAM und einer Terabyte-SATA-Platte hat sich ansonsten wenig getan, optional steht SSD-Ausstattung und natürlich das neue Magic Trackpad zur Auswahl. Ansonsten kommt der neue iMac gewohnt riesig, schlicht und spartanisch ins Haus. Rechner, Magic Mouse, drahtlose Tastatur, Stromkabel, Installationsmedien und Handbücher – das wars, und das reicht auch.
In Sachen Verarbeitung und Bedienbarkeit hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas getan, weshalb wir an der Stelle gleich zu den Benchmarks springen – mit der Vorbemerkung, dass sich die Leistungsfähigkeit des Rechners auch gefühlt beim Öffnen der Applikationen schnell zeigt. Die Testergebnisse bestätigen das: gefühlte Geschwindigkeitssteigerungen sind in der Regel erst bei deutlichem Überschreiten der 10-20% Leistungssteigerung tatsächlich vorhanden.
XBench gibt einen Gesamtwert von 335.69 an, die CPU schafft 219.95 Punkte. Wer mit der (teuren) Aufrüstung mit SSD-Platte(n) liebäugelt, sollte sich für die Werte der verbauten Harddisk interessieren: die verbaute Terabyte-SATA-HD schaufelt die Daten durchaus zügig. Uncached Write für 4K-Blocke schafft 148.05 MB/sec, 256k-Blöcke 128.85 MB/sec. Lesend schafft die Platte 40.89 bzw. 137.90 MB/sec. Zufällige Schreib-Bzw. Lesezugriffe sind naturgemäß langsamer und betragen schreibend 2.50 bzw. 149.03 MB/sec, lesend 1.20 und 45.80 MB/sec.
Geekbench gibt einen Wert von 6005 aus, Cinebench 2,69 Punkte an die die CPU, 27,35 BpS bei der OpenGL-Leistung. Zum Vergleich:; der Vorgänger mit dem 3,06-GHz Core Duo schaffte etwas mehr als die Hälfte des XBench-Wertes mit 176 Punkten. Die letzten bei Macnotes getesteten Macbook Pro-Modelle sind trotz i5-Prozessor weit von den aktuellen Werten des nun “kleinsten” 27″-iMacs entfernt: das neueste MBP mit 2,4GHz i5 kommt auf Werte von 284.26 bei XBench, bei Cinebench auf imerhin 2,22. Ein deutlich langsamer getakteter Prozessor ist hier selbstredend eine kräftige Bremse.
Fazit: Ein Desktop-Mac, an dem sich arbeiten lässt. Der einen (streitbaren) halben Mac Abzug muss das Arbeitspferd für die ausschließliche Glossy-Option des ansonsten großartigen Displays einstecken, sowie einen weiteren streitbaren halben Mac weniger angesichts eines Preises, der trotz Apple-Zuschlag nicht in Ordnung geht. Den Vorgänger konnte man als solide Investition verbuchen, nach einem halben Jahr die vollkommen üblichen Leistungssteigerungen der verbauten Komponenten mit 200 Euro mehr zu versilbern, hinterlässt jedoch leichten Bauchschmerz. Zugegeben indessen: Die Leistungssteigerung fiel gegenüber dem letzten iMac-Update um einiges deutlicher aus.
Testurteil: 4/5 Macs
Bezeichnung: iMac 27″ 3,2GHz Intel Core i3
Hersteller: Apple
Preis: 1699€
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 31 Jul 2010 | 5:40 pm
iMac, Magic Trackpad und Apple Batterieladegerät sind bereits verfügbar, auf den Mac Pro sowie das Apple LED Cinema Display 27″ muss noch bis August bzw. September gewartet werden.
Angekündigt wurden Mac Pro und 27″ LED Cinema Display bereits, wer diese Produkte aber kaufen will, muss sich noch etwas in Geduld üben: Der Mac Pro soll erst im August in den Store kommen, auf das Cinema Display muss man bis September warten, was uns seitens Apple mitgeteilt erneut bestätigt wurde.
Als Hinweis für alle, die noch eines der nun aus dem Programm gehenden Cinema Displays haben möchten, sei gesagt, dass die aktuell noch vorhandenen Bestände abverkauft werden. Danach wird es statt Cinema HD 30″* und LED-24″-Display* nur noch die 27″-Glossy-Variante geben.
Preislich dürfte man sich allerdings auf eine kleine Überraschung gefasst machen: in den USA wird das neue LED Cinema Display für $999 auf den Markt kommen, gerade einmal $100 mehr als das bisherige 24″-Modell. Der Preis ist also deutlich gesunken – in Deutschland dürfte das Display für rund 1099€ zu haben sein, konkrete Preisdetails werden in Kürze folgen.
Apple hat vorerst übrigens nicht vor, das Cinema Display auch mit Antiglare-Matt-Option anzubieten – verwies uns aber, Ironie des Schicksals, auf die bisherigen Dritthersteller, die Matt-Folien für die derzeit noch aktuellen Modelle des Cinema Displays anbieten – falls jemand günstige Angebote für diese kennt, gerne mal in den Kommentaren anmerken, wir konnten auf Anhieb keine finden.
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Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 31 Jul 2010 | 3:29 pm
Wenn Apple an einem Dienstag etwas neues präsentiert, dann ist es meistens einiges auf einen Haufen. Das hat Vor- und Nachteile. Schließlich wird sich kaum ein Mensch auf diesem Planeten alle vorgestellten Produkte auf einmal kaufen können, außer er hat diesen Mittwoch das doppelte Glück gehabt. Da ist schon die Qual der Wahl sehr hoch.
Eine besondere Überraschung gab es aber auch dieses Mal! Ein Ladegerät von Apple, welches sich rühmt, einen ökologischen Vorteil gegenüber anderen Ladegeräten zu haben. Das wird die Herzen der MagicMouse-Nutzer höher schlagen lassen, damit kann man dann auf den Kauf von Alkalinen-Batterien verzichten und stilvoll Apple-Akkus verwenden. Ich frage mich, ob die auch ein Apple-Logo haben? Manche reagieren allergisch auf das Apple-Logo. Zum Beispiel der Chef von Microsoft. Das iPhone hatte Steve Ballmer, seines Zeichens der Marktschreier der IT-Branche, seinerzeit als Spielzeug ausgelacht. Zur einer Lachnummer ist nun aber aber Microsoft mit seinem fix eingestellten Kin-Handy und demkommenden Windows 7-Phone geworden. Jetzt hat der Tanzbär zum ersten Mal ein Produkt von Apple gelobt – ganz neue Töne aus Redmond. Das iPad ist gut und daher wird auch Microsoft ein Tablet rausbringen. Dem guten Steve B. steht das Wasser wohl zum Hals, er muss offenbar bereits um seinen Job zittern, jedenfalls, wenn man sich diesen Bericht durchliesst.
Kommen wir aber zum gefühlt tausendsten Mal zum begehrten iPhone 4. Technische Zeichnungen des Gerätes sind aufgetaucht. Das ist nicht nur iPhone-Porno, mit den Kombinationen von iPhone-Abbildung und CAD-Zeichnung kann man auf den Millimeter genau erfahren, wie und wo das iPhone 4 seine Rundungen und wo welches Innenleben hat.

Nützlich möglicherweise auch für Unternehmen, die iPhone-Zubehör herstellen. Natürlich sollten diese Unternehmen schön bei Apple gemeldet sein und ihre Gebühren als Zubehörhersteller an Cupertino abdrücken, sonst gibt es Saures! Wer noch nicht genug von iPhones hat, kann diese nebeneinander gelegt im Vergleich sehen.
Das im Video getestete Plants vs. Zombies-Spiel (mit sehr hohen Suchfaktor) wird beim nächsten Update des MJ-Zombie beraubt! Sehr schade, da die lustige Parodie auf das Michael Jackson-Video zu “Thriller” genau in das Konzept des Spiels passte. Aber hier sind wohl einige Mitglieder der Jackson-Familie not amused und veranlassten den Nachlassverwalter zum Einschreiten.

Nochmals zurück zum Thema Apple iPhone 4. Das Gerät ist nach wie vor knapp, aber ebenso nach wie vor super erfolgreich, ab gestern wird es in weiteren Ländern zum Verkauf angeboten und polarisiert die Industrie. Manche Mitbewerber, wie zum Beispiel Motorola behaupten, keine Antennenprobleme zu haben, aber dem widerspricht Apples Antennen-Webseite mit den entsprechenden Beweisvideos. Zuletzt wurde Motorolas Droid X mit der Hand Gottes getestet und zeigte, dass die Werbung von Motorola nicht ganz der Realität entsprechen soll. Was für ein Wunder!

Einstecken muss Apple aber nach “Antennagate” nach wie vor – wobei man diesen Spot durchaus auch als schmerzhafte, aber durchschlagende Lösung für alle Antennenprobleme durch falsche Fingerhaltung betrachten kann:
Wie man sieht: nichts Neues im Sommerloch, auch wenn die neuen Produkte von Apple doch eine magische Anziehungskraft haben. Besonders das Magic Trackpad hat es vielen angetan. Kann man auch gut verstehen. Aber viele der elektronischen Nager könnten nun Existenzängste schieben. Das magische Trackpad könnte die magische Maus ersetzen, oder? Nein, behauptet Apple. Mit dem Trackpad möchte man seinen Kunden eine Wahl lassen. Ist auch nett von Apple, dem Braten traue ich aber noch nicht ganz. Jedenfalls warten wir noch ein paar Jahre ab. In der Zwischenzeit können die magischen Eingabegeräte bestimmt gut und in Harmonie miteinander leben.
Der Rausschmeißer für heute ist diese Stellenanzeige von Apple. In dieser Anzeige wird ein Entwickler für das kommende Mac OS X(!) gesucht und zwar für ein ganz magisches, phänomenales neues Feature. Der Entwickler soll Spaß an harter Arbeit und knackigen Problemen haben und vor allem an Dingen, die vor ihm noch kein anderer Mensch versucht hat. Dazu fällt mir nur noch folgendes ein: “To bodly go where no man has gone before.” Auf nach Cupertino!
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 31 Jul 2010 | 8:36 am
Und das ist nicht viel. Das Camera Connection Kit für iPad ermöglicht das Importieren von Bildern und noch ein paar Formaten aufs iPad – wahlweise über USB-Anschluss oder direkt von der SD-Karte. Andere Formate (und andere Geräte) werden von dem Adapter weitgehend ignoriert. Wer nur Fotos aufs iPad schaufeln will, wird das Kit brauchen. Für alle anderen ist neben der langen Lieferdauer die Beschränktheit der Adapterlösung schlicht ärgerlich.
Man wird es bemerkt haben: meiner persönlichen Ansicht nach ist das Camera Connection Kit eine der Unverschämtheiten, die sich Apple eben leisten kann, und angesichts dessen entsteht dieser Text nicht mit der gewissen Distanz, die sonst üblich oder möglicherweise auch notwendig ist. Im Nachhinein scheint es schwer vorstellbar, dass bei eBay Wucherpreise für die beiden iPad-Adapter gezahlt wurden. Knapp 30 Euro kosten die beiden Adapter fürs iPad offiziell in Deutschland, die Lieferzeit wird von Apple aktuell mit “2-3 Wochen” angegeben. Das heute hier angekommene Kit wurde vor etwas über 5 Wochen bestellt.
Zum Einsatz. Apple-Inzucht leicht gemacht: naheliegenderweise schlossen wir zuerst ein iPhone via Dockingkabel und USB-Connector ans iPad an. Eine automatische Erkennung macht das iPad in dem Fall nicht: erst, wenn man das iPhone nach dem Einstecken auch anschaltet, springt die Foto-App an und bietet den Import der iPhone-Bilder an.
Den Weg in die andere Richtung sieht Apple nicht vor: das iPhone meldet ungerührt das nicht unterstützte Zubehör. Nun ja, erwartbar.
Dieselbe Bilderimportfunktion wird beim Ankoppeln einer SD-Karte gestartet, auch hier läuft der Import reibungslos vonstatten. Auch ein Videofile wurde so mitimportiert, welches dann auch aus der Foto-App heraus abgespielt werden konnte.
Was natürlich neugierig macht, wie weit man das Gerät zum Import beliebiger Dateien verwenden könnte. Wir befüllten einen USB-Stick mit Bildern, einem Quicktime-Film, einem .epub-Buch, ein paar .mp3-Files sowie einem .MKV-Movie. Letzterer wurde erwartungsgemäß völlig ignoriert, die anderen Files eher unerwartetermaßen auch.
Des Rätsels Lösung: Das iPad schaut nur in den DCIM-Ordner des angeschlossenen Datenträgers. Flugs alles dorthinkopiert – das anschließende Ergebnis war besser, aber nicht gut. .mov und Bilddateien werden angezeigt, importiert und von der Foto-App wiedergegeben. MP3 wird in die Foto-App (!) importiert, aber nicht abgespielt. Die anderen Fileformate werden gepflegt ignoriert. Überflüssig zu sagen, dass die Movie-Files nicht unter der Video-App zur Verfügung stehen, ebensowenig die mp3-Files im iPod. Das alles mag nicht die Schuld des Camera Connection Kits selbst sein – es zeigt aber auf überdeutliche Weise, wie drastisch Apple Funktionen kastriert, wenn man in Cupertino der Ansicht ist, das müsse so sein. Es bleibt zu hoffen, dass die Jailbreaker hier was ändern.
Wie gesagt: der verärgerte Text an dieser Stelle sollte nicht dahingehend missverstanden werden, dass das Camera Connection Kit nicht das leiste, was es soll. Es ist nur hart an der Grenze des Hinnehmbaren, wenn ein Adapter 30 Euro kostet, der bei einem Premium-Gerät eine Funktion (weniger umfangreich) nachrüstet, die andere Geräte völlig selbstverständlich von Haus aus in leistungsfähigerer Version mitbringen. Die äußerst willkürliche Beschränkung des Imports auf bestimmte Formate tut ihr übriges. Apple versteht mich gelegentlich zu begeistern und gelegentlich zu verärgern, in ganz wenigen Fällen machen sie mich schlicht fassungslos.
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 4:36 pm
Die jüngsten iBooks-Updates brachten Multimedia-Unterstützung für eBooks auf dem iPod touch, auf dem iPhone und dem iPad. Innerhalb der eBooks besteht nun die Möglichkeit, auch Video- und Audioaufnahmen abzuspielen. Bisher mangelte es noch an Büchern, die solche Features nutzen. Nun gibt es seit kurzem eine ganze Reihe Content mit den neuen Multimedia-Features, allerdings scheinbar nur im US-iBooks Store.
Zum Präsentieren der neuen Features haben wir ein im US-iBooks Store prominent beworbenes eBook über Richard Nixon ausgewählt. Es gibt keine separate Kategorie für Bücher mit Multimedia-Features, die Suche nach “enhanced” im US-Store listet jedoch eine ganze Reihe an Titeln auf. Im deutschen iBooks Store sieht es noch nicht so gut aus – hierzulande ist die Konkurrenz von Amazon einen Schritt voraus. im Kindle-Store steht eine ganze Reihe von eBooks mit Video-Funktion zur Auswahl – diese lassen sich bislang jedoch ironischerweise nicht auf dem Kindle, sondern derzeit nur mit iPod touch, IPhone oder iPad nutzen.
Die Videos können per Doppelklick bildschirmfüllend dargestellt werden. Besonders für geschichtsträchtige Sachbücher eine interessante Erfahrung, diesen Medien-Mix zu erleben. Es bleibt zu hoffen, dass deutsche Verlage mit ihrem Angebot bald nachziehen und eine größere Auswahl anbieten.
Im Regal der iBook-Bibliothek sehen die enhanced Books erst einmal wie konventionelle Titel aus – sie laden nur angesichts der integrierten Videos deutlich länger. Die Vorschau der “enhanced Version” von Nixonland bringt kostenlos 231 Seiten Lesestoff auf das iPad. Das Buch Nixonland kostet als “enhanced Version” mit 27 Videos übrigens zwei Dollar mehr wie die Nur-Text-Variante.
Zum Abschluss noch ein kurzes Video über die neue Funktion, damit sich auch Leser ohne iBooks Store vorstellen können, wie das Ganze aussieht. Dass eine “enhanced Version” nicht automatisch gespickt mit zig Videos, Audioaufnahmen etc. ist, sieht man dabei auch ganz gut. Auch ein “Multimediabuch” ist und bleibt (bislang) vorrangig ein Buch.
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 12:53 pm
Lizenzen sind das große Geschäft im IT-Business. Auch Apple möchte sich nicht um den Verdienst bringen lassen und hat Klage gegen Firmen eingereicht, die Zubehör für iPod, iPad und iPhone anbieten, ohne am “MFi licensing program” teilzunehmen.
Das ““MFi licensing program” ist ein riesiges Geschäftsfeld. Wer einen iPod, ein iPhone oder ein iPad hat, besitzt meist auch eine Handvoll Zubehörteile, Taschen, Halter und so weiter. Überall verdient Apple mit – solang die Hersteller sich brav beim MFi anmelden. Bei dem Programm erhalten die Unternehmen neben Detailzeichnungen der Geräte das Recht, ein “Made for…” mit dem bekannten Icons auf seine Produkte und Verpackungen zu kleben.
Im ersten Schwung hatte Apple bereits im vergangenen Jahr Klage eingereicht und gewonnen. Nun soll Apple laut Informationen von Bloomberg Klage gegen sieben weitere amerikanische Unternehmen eingereicht haben. Über ein Dutzend weitere Firmen stehen auf der Liste für weitere Klagen. Apple sieht über zehn Patente sowie Trademarks verletzt. Bei der bekannten Klageeinreichung geht es um den Fall Apple gegen eForCity Corp. Die eForCity Corp ist dabei eine Vertriebsfirma, die zahlreiche nichtlizensierte Produkte in den USA verkaufen soll.
Weitere Informationen zu den aktuellen Fällen bekam Bloomberg vom Anwaltsteam Lowenstein Sandler PC in New Yorker. Lowenstein Sandler vertritt dabei Firmen, die von Apple die Made-for-i-Lizenzen kaufen. Das ist vor allem deshalb brisant, weil diese Firmen gleich zwei Interessen vor Gericht vertreten könnten.
Einerseits wollen sie aufgrund des Brandings mit “Made for iPod”, “Made for iPad” und “Made for iPhone” ihre Exklusivität und die Qualität ihrer Zubehörteile gewahrt sehen. Natürlich muss ihnen aus geschäftlicher Sicht auch etwas daran liegen, zu verhindern, dass ihre Konkurrenz durch vermiedene Lizenzzahlungen deutlich billigere Angebote machen kann. Andererseits führen die Zubehör-Hersteller rund ein Fünftel des Verkaufpreises ihrer Produkte in Form von Lizenzgebühren an Apple ab. Falls nun die Gegenseite gute Argumente gegen das “MFi licensing program” vorbringen könnte, würde das New Yorker Anwaltsbüro seinem Klienten Millionen an Lizenzzahlungen ersparen können.
Wie Lowenstein Sandler nun in den aktuellen Klagen eingebunden ist, geht aus dem Bloomberg-Bericht nicht hervor.
[via Bloomberg]
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 11:39 am
Aus Großbritannien können sich die ganz Ungeduldigen das iPhone 4 via Borderlinx bestellen – nur kämpft auch der Auslandsbestelldienst mit Liefeschwierigkeiten und Verzögerungen. Eine Liveerfassung der Bearbeitungs- und Lieferdauern hat Christian ins Leben gerufen und lädt zum Mitmachen ein. Aktueller Durchschnittswert zwischen Anlieferung und Versand: 12.11 Tage.
Eine Anleitung, wie man ein iPhone 4 in Großbritannien über Borderlinx bestellt, hat Macnotes vor einiger Zeit erstellt, die Lieferverzögerungen beim UK-iPhone 4 via Borderlinx waren ebenfalls schon Thema: nun hinterfüttert Christian Adams die britische Liefersituation nach Deutschland mit Durchschnittswerten von bislang über 470 Bestellungen, die seit dem 7.7. erfasst wurden.
Die Fristen zwischen Bezahlung, Versand und Lieferung schwanken dabei stark: Anfangs vergingen teilweise nur 2-5 Tage, inzwischen sind sehr viele Bestellungen stark verzögert. Jeder Borderlinx-Besteller kann seine eigenen Bestelldaten und Termine in die Online-Datenbank eingeben und so zur Ermittlung der durchschnittlichen Bearbeitungs- und Lieferfristen beitragen.
Auch Borderlinx selbst hat den Daten zufolge Schwierigkeiten, mit dem Handling nachzukommen. Aktuell vergehen zwischen Anlieferung und Versand eines iPhone 4 über 12 Tage. Davon entfallen fast eine Woche auf die Zeit, bis ein geliefertes iPhone 4 überhaupt bei Borderlinx in die Warenwirtschaft eingepflegt wird, weitere 5 Tage dauert es anschließend, bis es den Versand zum Käufer antritt.
Schneller wird der UK-Import durch die Teilnahme an der statistischen Erfassung nicht. Der “Bin ich eigentlich der einzige, bei dem…”-Effekt kann so jedoch durchaus abgeschwächt werden. Geteiltes Leid ist bekanntermaßen halbes Leid.
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 11:17 am
Eröffnung Covent Garden
Der neue Apple Retail Store “Covent Garden” in London wird am kommenden Sonnabend, 7. August, eröffnet. Der neue Store fügt sich in das klassische Bild am Covent Garden ein – mit den offenen, roten Steinwänden aus walisischem Steinbrüchen, dazu das bekannte Interieur der Apple Stores mit Holztischen und Glastreppe. Eröffnung am Wochenende am 10 Uhr mit den obligatorischen Frei-T-Shirts und Medienbelagerung.
MUPromo iTubeX 7.6
Heute gibt es bei MacUpdate das Download-Tool iTubeX 7.6* mit rund 33% Rabatt für nur $4,99. iTubeX erleichtert den Download von Videos (Flash, HTML5 und andere), .mp3 und .swf-Dateien und bietet einige Funktionen wie die Audiospur eines Videos als .mp3 zu speichern etc. Es steht eine Testversion zum Download bereit, 10,3 MB.
Apple Server Admin Tools 10.6.4
Apple hat die Server Admin Tools aktualisiert. Das Update behebt Fehler mit dem Workgroup Manager, erweitert die System Image Utility um weitere Mac-Modelle und bringt viele kleine Verbesserungen. Download 241 MB.
Obama und die MacBook-Präsentation
Da freuen sich die Applefans… US-Präsident Obama zeigt seine neue Gesundheits-Initiative Healthcare.gov auf einem MacBook Pro:
Software-Updates
Fehlerbehebungen für das Tool OpenTerminal 2.06, für Audiocorder 5.4.1, für Mouse Acceleration 1.1, für den ClipboardmanagermyClippings 1.7 und für die Projekt-Software Merlin 2.7.7. Der Rezeptemanager YummySoup! 2.0.7 hat in der neuen Version einige Verbesserungen bekommen, unter anderem wird im Fullscreen-Modus verhindert, das sich der Rechner schlafen legt. Außerdem gibt es eine neue Version vom Media-Player VLC: Alle Änderungen für VLC Media Player 1.1.2 sind in den Release Notes gelistet.
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Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 9:56 am
Das Fußballspiel “Soccer Superstars” von Gamevil gibt es schon ein paar Wochen im App Store. Das Review hat etwas Zeit in Anspruch genommen, da erst eine Entscheidung reifen musste, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.
Nicht immer gibt es einfache Entscheidungen zu fällen. Bei Spielen wie “Soccer Superstars” war meine Erwartungshaltung groß. Vom Gameplay und den Versprechungen des Herstellers her, hätte jeder Retro-Fan sich sofort an Nintendo World Cup auf dem Gameboy erinnert fühlen müssen. Und tatsächlich gibt es Momente und Elemente im Spiel, die diese Erinnerung wach rufen.
Superstar im Team
Der Grund, warum “Soccer Superstars” an ein altes Spielchen von Nintendo erinnert, ist einfach zu benennen – auch hier gibt es so manchen Torschuss, der wie ein Komet einen Feuerschweif hinter sich her zieht, beim Eintritt in die (Tor-)Umlaufbahn. In einigen der vielen verschiedenen Spielmodi kann man sich einen von vier möglichen Superstars aussuchen. Jeder von ihnen hält eine andere Fähigkeit bereit, mit dem runden Leder umzugehen.
Arcade
Wir sind indes bei der Spielanlage von “Soccer Superstars” ganz weit weg von Konkurrenz-Titeln wie eventuell PES 2010 oder FIFA10. Letztere muss man dann beinahe als ausgewachsene Simulation betrachten, wenngleich auch diesen oft noch ein Quentchen dazu fehlt. Gamevils Fußballspiel ist für Fans von Anime-Serien mit dem gleichen Thema gedacht.
Für das Arcade-Niveau haben wir aber dennoch einige Aktions-Optionen offenstehen. Beispielsweise entscheidet sich darüber, wie lange wir einen von drei vorhandenen Buttons drücken, welche Aktion danach ausgeführt wird. Ein Energiebalken läuft voll und im ersten Drittel haben wir es eher mit Schüsschen oder kurzen Pässen zu tun, während, wenn der Energiebalken über die Hälfte angewachsen ist, wir weite Pässe zu schlagen beginnen.
Steuerung
Leider Gottes ist die Steuerung bei “Soccer Superstars” ein großes Manko, denn sie funktioniert nur äußerst ungenau. Oft laufen wir dem Ball nur hinterher und natürlich klebt einem der Ball nicht am Fuß, aber alleine durch den sehr trägen Richtungswechsel bedingt, wird uns unnötig oft der Ball abgeluchst, oder aber wir schlagen Pässe in die falsche Richtung.
Zu viel des Guten
“Soccer Superstars” hätte für mich ein Top-Titel sein können, doch wo andere Spiele sich auf das Wesentliche konzentrieren, versucht Gamevil die Eier legende Wollmilchsau zu produzieren. Es gibt insgesamt 5 verschiedene Spielmodi, die noch dazu sehr unterschiedlich angelegt sind und in denen man, obgleich wir es nicht mit einem Manager-Spiel zu tun haben, doch eine Reihe von Einstellmöglichkeiten geboten bekommen. Die Buttons und die inhärente Auswahllogik zum Besätigen von Aktionen folgen aber nicht dem Schema, das wir gewohnt sind. Entsprechend muss man sich einerseits ein wenig umstellen, wenn man Aktionen bestätigt, weil oft mehr als ein Tippen notwendig ist und andererseits sollte man tunlichst nicht “zu große” Finger haben, weil manche Buttons dann doch zu klein geraten sind.
Der Modus “My League” beispielsweise ermöglicht es uns, einen einzelnen Spieler zu spielen und mit ihm eine Art Karriere hinzulegen. Eine wirklich nette Idee, aber wenn man dann noch dafür sorgen muss, dass unser Kicker vor jedem Spiel eine Runde trainiert und wir ihn noch weiter individualisieren können, dann gerät der Weg vom Menü zum nächsten Spiel ein wenig zu einem Spießrutenlauf. Für mich persönlich wirkt alles zu überladen, und gerade weil der Hersteller zu viele Funktionen integriert hat, sind wohl auch so viele Buttons nötig gewesen, dass für jeden einzelnen nur noch wenig Platz blieb. Erwähnen muss man auch, dass es super viel Text zu lesen gibt, dieser aber nur in englischer Sprachfassung vorliegt. Eine lokalisierte Version gibt es aktuell nicht. Die eigentliche Peergroup ist das aber gewöhnt, denn mancher Anime läuft des Nachts im Fernsehen oft sogar nur mit englischen Untertiteln in japanischer Sprache.
Fazit: Das Glas ist halb leer
Wie zu Beginn bereits angesprochen, habe ich mir mit der Bewertung dieses Spiels einiges an Zeit gelassen. Gerne hätte ich es besser bewerten wollen, weil ich grundsätzlich Potenzial erkenne und mich auch mit dieser Art von Comic-Grafik und dem Arcade-Spielstil durchaus anfreunden kann. Leider ist bei “Soccer Superstars” aber zu viel des Guten aufgetischt worden und zudem bleibt einem irgendwann nur noch die Wahl, ob man die Hintergrundmusik lieber ganz abstellt, oder aber ein typisches Anime-Gedudel erträgt. Auch in Sachen Musikuntermalung hätte man liebervoller an die Sache herangehen können, hat man bei Gamevil aber nicht getan, und deshalb wirkt vieles wie von der Stange und wir entsprechend schnell fad. Wegen des vorhandenen Potenzials kommt dann eine Wertung von 3 von 5 Macs dabei heraus.
Testurteil: 3/5 Macs
Bezeichnung: Soccer Superstars (Affiliate)
Hersteller: Gamevil
Preis: 3,99€
Source: MACNOTES.DE: iPhone, iPod, iPad, Mac - das unabhängige Magazin rund um Apple | 30 Jul 2010 | 1:17 am















