Apfelzeug
Revolutionsverdächtig: Dropzone versteht sich als Brücke zwischen Mac OS und dem Entwickler. Ähnlich Firefox können eigen verfasste Erweiterungen ins Programm eingebunden und im Dock via Drag&Drop genutzt werden. Eine davon wandelt lange Adressen in kurze Bit.ly-URLs um.
Was macht Dropzone so besonders?
Dropzone ist keine gewöhnliche Mac-Applikation: Während die Konkurrenz im lokalen Programmordner über einen bestimmten, vom Hersteller festgelegten und ausgelieferten Funktionsumfang verfügt, ist Dropzone so mächtig, vielfältig und großartig wie verfügbare Erweiterungen. Ohne die Vielzahl der Addons – auch Dropzone Actions genannt – räumt die Software den knappen Platz in der Dockleiste mit gleichem Tempo, wie sie vom Anwender auch dorthin gezogen wurde.
Dropzone “wiegt” knapp 6 MB und lobt sich als Schweizer Messer für Drag&Drop im Dock – zweifellos, absolute Zustimmung. Dropzone verfügt über eine offene, vielseitige Schnittstelle: Als Grundlage und Kommunikationsmedium genutzt, entstehen in kürzester Zeit sinnvolle Erweiterungen für wiederkehrende, smarte Aufgaben, die hinter dem futuristischen Dropzone-Symbol gesammelt und im Alltag des Öfteren in Anspruch genommen werden. Genau genommen ist Dropzone selbst eine Schnittstelle zwischen dem Betriebssystem und der Außenwelt – Ruby-Programmierer sind gefragt.
Dropzone-Prinzip: Ob Bild oder Text – rein damit!
Dropzone: Eine Mitmach- und Baukasten-Anwendung
Dropzone Actions – hinter dem Dock-Icon verborgen – können je nach Zielsetzung mit Bildern, Text oder Webadressen “gefüttert” werden. Als Beispiel sei die uneingeschränkte Möglichkeit genannt, Fotos oder Screenshots zum Dienst TwitPic zu übertragen. Per gewöhnliches Ziehen, versteht sich. Den Mac in den Ruhestand versetzen, Textpassagen vorlesen lassen oder Dokumente teilen – Einsatzmöglichkeiten sind ideenreich, endlos und lassen Dropzone in einen magischen Werkzeugkasten verwandeln. Über den Inhalt der Box entscheidet ganz alleine der Magier. Pardon, der Nutzer.
Reihenfolge und Anzahl der Dropzone Extensions kann bestimmt werden
Gilt auch für URLs: In der Kürze liegt die Würze
Ein weiteres, zweckmäßiges Modul für Dropzone wurde jedoch schmerzlich vermisst: Eine Internet-Adresse (meist überdurchschnittlich lang) aus der Adressleiste des Browsers direkt, ohne Umwege in eine gestraffte, 19 17 Zeichen knappe Bit.ly-URL umfunktionieren. Vorwiegend unter Twitter-Konsumenten findet diese Form der Webadressen an Beliebtheit, die Verbreitung nimmt unaufhörlich zu.
Sergej Müller veröffentlicht nun eine Extension für Dropzone, womit URLs aus dem Browser oder einer Textdatei heraus verarbeitet und mithilfe des Dienstes Bit.ly bis auf Minimum gekürzt werden. Als Voraussetzung für die Inbetriebnahme wird ein gültiger, kostenloser Bit.ly-Account vorausgesetzt. Als Wiedergutmachung für die Anmeldung erscheinen alle über die Erweiterung erzeugten Links in der Bit.ly-History – mit Statistiken und Auswertungsmöglichkeiten.
Umwandlung in Bit.ly-URLs als eigenständiges Dropzone Plugin
Download und Nutzung des Dropzone Addons für bit.ly
Dropzone bit.ly ist knapp 1 kB groß und kann auf der Herstellerseite als Datei bit.ly.dropzone kostenlos heruntergeladen werden.
Eine Bedienungsanleitung bedarf es für das simple Tool keine, die Oberfläche samt Nutzung ist selbsterklärend: Webadresse auf das Dropzone-Symbol bewegen, über dem Bit.ly-Icon fallen lassen. Ein Hinweis bestätigt die erfolgreiche Konvertierung, die Kurzform der Adresse befindet sich nun im Zwischenspeicher. Einer Weiterverwendung, ob in Twitter oder anderweitig, steht nichts mehr im Wege.
Video-Tutorial ansehen
Update am 6. September 2009
Bit.ly stellt ab sofort eine weitere URL für verschlüsselte Form der Adressen zur Verfügung: Durch die Nutzung der Domain http://j.mp werden Links um 2 Zeichen kürzer – für Twitter-Vielschreiber ein nicht unwichtiger Faktor. Die Dropzone Erweiterung ist dementsprechend auf j.mp umgestellt, um somit das Maximum der gegebenen Möglichkeiten herauszuholen.
Nachgefragt
War euch Dropzone als Software bekannt? Nutzt ihr “Shortener” wie z.B. Bit.ly oder Tr.im? Was meint ihr zu der von mir programmierten Erweiterung?
Source: Apfelzeug | 27 Jul 2009 | 10:31 pm
Nach der Keynote zum “The spotlight turns to notebooks.” Special Event wurde die Aktualisierung des MacBook Pro mit dem größten Bildschirm der Baureihe vermisst. Steckt da etwa eine Strategie dahinter? Eine Analyse der im Store bestellbaren Optionen hat ergeben: Hoch lebe der 17 Zoller.
Die Mauer zwischen Modellen
Im Apple Store ist das 17er Modell zwar optisch von seinen – aus einem Stück Aluminium gefertigten – Brüdern abgegrenzt, protzt dennoch mit pikantem, stolzem Label “Das neue 17″ MacBook Pro“. Zugegeben, das Gehäusedesign hat der “Alte” behalten (müssen), aber im Maschinenraum wurde zeitgemäß aufgefrischt.
Kein Redesign? Ein Außenseiter?
Anderseits, ist es überhaupt schlimm, dass MacBook Pro mit seinen 17 Zoll kein neues Design verpasst bekommen hat? Ich glaube nicht! Die zeitlos schöne Form des professionellen Notebooks hat schon immer anspruchsvolle Anwender begeistert und Switcher überzeugt. Und so schnell wird sich da dran nichts ändern – es bleibt weiterhin ein Designerstück, eine Freude fürs Auge. Es ist wie ein guter Wein oder schmucker Oldtimer – es kommt nie aus der Mode.
Retter in höchster Not
Das 17 Zoll MacBook Pro stellt nicht nur eine reife Alternative in puncto Design dar. Es besitzt zudem eine markante Eigenschaft, die neuerdings kein einziges Notebook aus dem Hause Apple vorweisen kann: Bildschirm mit matter Oberfläche – allerdings nur als buchbare Option. Dass Apple all seine MacBooks mit Hochglanzbildschirmen ausgestattet hat, stößt nicht unbedingt auf Verständnis. Viele wünschen sich – vor allem bei mobilen Geräten – weiterhin eine “Mattscheibe”, zumindest als optionale Eigenschaft mit Extrakosten. Doch das bleibt ausschließlich dem MacBook Pro 17″ vorbehalten.
Übrigens verfügt die Variante mit reflektierender Bildschirmoberfläche analog zu den kleineren Modellen über eine LED-Hintergrundbeleuchtung.
Leichtes Hardware-Update
Unter der Haube (unter dem Keyboard, um genau zu sein) hat der Apple Rechner ein – auch wenn recht minimalistisches – Upgrade erfahren: insgesamt 4 GB RAM Speicher und 320 GB Festplatte werden serienmäßig mitgeliefert.
Apple MacBook Pro 17″
Das Fazit
Nach dem aktuellen Stand der Dinge ist das MacBook Pro 17″ keinesfalls ein Verlierer. Auch wenn das leicht in die Jahre gekommene Gehäuse nicht modernisiert wurde, sorgt das mattierte Display für reichlich Sympathiepunkten und Beliebtheit unter den Anwendern. MacBook Pro ist im Apple Store bestellbar.
Nachgefragt
Was sagt ihr zu der Situation? Wie steht ihr zum “vergessenen” 17 Zoller und den reflektierenden Bildschirmen?
Source: Apfelzeug | 15 Oct 2008 | 4:07 pm
Mamba Sling aus dem Hause booq ist eine Laptoptasche der besonderen Art: 1,5 Kilogramm Style treffen auf intelligente Funktionalität. Bequemlichkeit im vertikalen Format. Wasserabweisender Schutz für Notebooks, nicht nur für MacBooks. Das Review und Gewinnspiel bei Apfelzeug.
Hochwertige Qualität der Mamba Sling
Eins stand nach dem Auspacken und Austesten der Mamba-Tasche fest: Ich und sie – wir bleiben uns treu, bis der (Material)Tod uns scheidet. Die leicht glänzende Tasche aus Polyester ist exzellent verarbeitet: Die Nahtstellen sind kaum wahrnehmbar, Reißverschlüsse makellos eingearbeitet und ausreichend tief eingelassen. Der Stoff sieht pflegeleicht aus, wobei hier noch an Erfahrungswerten mangelt.
Nebenbei gemerkt: Am Hauptreißverschluss befinden sich 2 sympathische Anhänger mit MacBook 13″ und MacBook Pro 15″ als Aufdruck. Hier wird deutlich, dass das stoffige Produkt extra für diese Rechner konzipiert wurde.
Platzwunder in vielen Stofffarben
Mamba Sling kann mit Schweizer Taschenmessern konkurrieren – ohne dabei rot zu werden: Täschchen, Schlitze, Fächer ohne Ende. Sowohl innen wie auch außen. Für jeden nur erdenklichen Zweck. Im Inneren befindet sich die Hauptnische für die Laptops – das Herz der Tasche, sozusagen. Diese ist sehr gut und fein gepolstert, so dass auch das ältere PowerBook Alu hier tadel- und sorglos aufgehoben ist.
Neben einem Laptop passt im Innenraum das ganze Arsenal eines jeden Studenten, Schülers oder Architekten: Notizblöcke, Prospekte und Planunterlagen sind in den tiefen Einlagen und Taschen bestens und sorgfältig aufgehoben. Es ist noch genügend Platz für einen DIN A4-Ordner oder andere nicht weniger wichtige Dinge wie Maus, Ladegerät oder gar eine externe Festplatte. Perfekt!
Übrigens, eine Federtasche zur Aufbewahrung von Stiften, Kleinteilen oder als alternative Schutzhülle für das mitgenommene iPhone gehört zum Lieferumfang.
booq Mamba Sling: Farbenfrohe Innereien
Sicherheit zum Mitmachen
Die Tasche verfügt über eine eindeutige Seriennummer, welche im Inneren des Bags angebracht ist und nur bei einer Online-Registrierung wirklich Sinn macht. Geht das Schmuckstück eines Tages verloren, so kann der Finder (nicht der von Mac OS X) die gefundene Tasche bei booq melden, der Taschenproduzent kontaktiert seinerseits den Eigentümer. Soweit die Theorie, doch die Initiative zählt.
Vergleich mit einer klassischen Laptoptasche
Die alte Laptoptasche, die ihre täglichen Dienste zu vollsten Zufriedenheit des Herrchen geleistet hatte, sieht neben der Mamba Sling ganz schön alt aus. Nicht nur optisch, auch funktional: Die klassischen Taschen lassen sich meist nur liegend öffnen, andernfalls fliegt das Notebook samt innenliegenden Zubehörteilen raus. Mamba Sling ist dagegen nur von oben offen und so kann das PowerBook oder die eingesteckte Zeitschrift aus der Tasche geholt werden, ohne das Laptop Bag von der Schulter zu nehmen. Extrem praktisch.
Und da wären wir schon beim winzigen Nachteil: Mamba lässt sich nur auf der Schulter komfortabel tragen: Direkt oder – falls die Gurtlänge es proportional zum Körperumfang hergibt – über Kreuz. Leider nicht hinterm Rücken tragbar, auch wenn von der Form her optimal dafür geeignet.
Der Tragegurt ist in der Länge veränderbar, kann also flexibel um ca. 25 cm gekürzt bzw. verlängert werden – eine sinnvolle Eigenschaft, die sicherlich von jedem Nutzer in Anspruch genommen wird, um die Tasche leicht an eigene Bedürfnisse und Körpermaße anpassen zu können. Auch ist der Gurt nicht geteilt und angeknipst, sondern über ein ganzes Stück Material mit der Tasche verbunden – elegant realisierte Lösung einer der schwächsten Stellen einer Tragetasche. Manko: Auf einen Tragegriff verzichtet der Hersteller, ist aber nicht weiter schlimm.
Passgenauer Rundumschutz für mobile Rechner
Summa Summarum
Zufriedenheit pur! Weiche Polster und das federleichte Gewicht sorgen für einen angenehmen Tragekomfort im „beladenen“ Zustand. Die knotenfreie Verarbeitung und durchdachte Gimmicks machen die Tasche zum langlebigen Berufsbegleiter im Alltag. Positiv fällt auf, dass Mamba beim Gehen bzw. leichten Laufen nicht am Körper hin und her pendelt, wie es in der Regel der Fall sein dürfte. Der Preis im offiziellen deutschen Store liegt bei € 95.
Verlosung der booq Mamba Sling
Apfelzeug verlost eine nagelneue und noch verpackte Laptoptasche booq Mamba Sling. An dem Gewinnspiel nehmen alle Kommentare zu diesem Beitrag teil. Jeder hat nur eine Stimme, welche am 05.10.2008 per Zufall ausgewählt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Gewinner
Wie angekündigt, ist heute der Teilnahmeschluss der “Taschenaktion”. Die gewonnene Kommentarnummer wurde soeben per Zufall ermittelt und steht somit fest: 63. anne. Herzlichen Glückwunsch! Anne, die Tasche geht gleich am Montag an dich raus.
Source: Apfelzeug | 24 Sep 2008 | 11:01 pm
Apple ist nicht unbedingt nur für seine zukunftweisende Produkte und das fortgeschrittene Mac OS berühmt. Auch aus Cupertino stammende Werbebotschaften begeistern und sind ein Genuss fürs Auge – einfallsreich, verständlich. Werbung, wo Apple indirekt vorkommt, gibt es auch.
Auftraggeber: Shure | Großansicht und weitere Bilder
Auftraggeber: Harley Davidson | Großansicht und weitere Bilder
Auftraggeber: Australian Police | Großansicht und weitere Bilder
Auftraggeber: Atmostheory
Auftraggeber: Teknograd | Großansicht und weitere Bilder
Nachgefragt
Sind euch weitere Werbemotive mit gekonnt in Szene gesetzten Apple-Produkten, Marke, Ideologie bekannt?
Source: Apfelzeug | 23 Aug 2008 | 11:07 pm
Jeder Switcher liebt es am Mac OS: Keine Registry, kein Deinstallieren – es reicht die Applikation in den Papierkorb zu befördern. Nicht ganz! Erst Tools wie AppZapper und sein kostenloser Konkurrent AppCleaner löschen die Software wirklich zuverlässig und restlos von der Festplatte.
Verbleibender, unsichtbarer Müll auf Macintosh HD
In der Regel reicht es tatsächlich, die zu löschende Applikation in den Papierkorb zu bewegen, um sie dauerhaft aus dem Programme-Ordner zu verbannen. Allerdings passieren im Hintergrund Dinge technischer Natur, welche die Entfernung einer Anwendung auf diesem Wege nicht akkurat genug durchführen lassen. Als Beispiel soll auf die automatische Generierung von Dateien hingewiesen werden, die fast jedes Programm mit eigenen und benutzerweiten Einstellungen füllt. Diese und andere Hilfsdateien werden größtenteils unter ~/Library/Preferences/ oder ~/Library/Application Support/ angelegt und bleiben nach manuellem Löschen einer Applikation meist zurück.
AppZapper oder AppCleaner – Qual der Wahl?
Damit wirklich alle Spuren einer Installation gesäubert werden, kommen solche Uninstaller wie AppCleaner oder AppZapper zum produktiven Einsatz unter Mac OS. Wo ist der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Tools? Berechtigte Frage, die schnell beantwortet werden kann: AppCleaner weist absolut den gleichen Funktionsumfang wie AppZapper auf, kostet jedoch keinen Cent – für AppZapper werden dagegen $12.95 verlangt. Als Ausgleich für diesen Betrag spricht das Zap-Tool perfekt mehrere Sprachen (unter anderem auch deutsch, was für viele Anwender einer der Kaufgründe ist), verfügt über aufgeräumtere Oberfläche und glänzt mit absolut spacigem Programmicon.
AppCleaner und seine simple Arbeitsweise
Das Prinzip und die Funktionsweise des Reinigungstools ist denkbar einfach: Das zum entfernen vorgesehene Programm auf das Icon im Dock oder die dafür vorgesehene Fläche ziehen, AppCleaner sucht die Festplatte nach zusammengehörigen Dateien bzw. Einträgen durch und listet die Ergebnisse samt Pfade übersichtlich auf. Vor dem endgültigen Löschen können bestimmte Files – wie Einstellungen – manuell weggesichert oder abgewählt werden. Der entscheidende Klick auf Delete räumt letztendlich auf.
AppCleaner-Devise: Erst prüfen, dann löschen
Gleicher Umfang, gleich gut
Die bittere Tatsache, dass AppCleaner grundsätzlich mit identischer Funktionalität wie AppZapper ausgerüstet ist, macht stutzig und bringt den neugierigen Macianer auf komische Gedanken: Wer hat bei wem kopiert? Wie dem auch sei, beide Deinstaller sind in der Lage auf dem Mac vorhandene Widgets, Plugins und QuickTime-Komponente gesammelt darzustellen und per Klick zu killen. Zusätzlich kann eine interne Whitelist mit “gesperrten” bzw. löschgeschützten Applikationen gepflegt werden, um ein versehentliches Löschen der wichtigen oder aktuell ausgeführten Anwendungen zu unterbinden.
Fazit
AppCleaner hat seinen Namen definitiv verdient: Nachweislich staubfreie und sportliche Deinstallation von geforderten Programmen. All diese Merkmale anständig und kostenlos verpackt.
Nachtrag am 20.08.2008
AppCleaner erscheint heute in Version 1.2.2, wo die Unterstützung für deutsche Sprache implementiert wurde.
Nachgefragt
Setzt ihr ebenfalls einen Cleaner zum Entfernen der installierten Software ein? Wenn ja, dann welchen?
Source: Apfelzeug | 19 Aug 2008 | 7:58 pm
Terminal hört ausschliesslich auf binäre Kommandos der Systemadministratoren. Auch professionelle Anwender nehmen das Tool in Anspruch, um versteckte Einstellungen des OS anzupassen. Doch die Kehrseite des – auf den ersten Blick öden – Dienstprogramms ist bunter, musikalischer.
Eingebaute Sprechmaschine
Mac OS X verfügt über eine systemweite Sprachausgabe, die jederzeit unter Systemeinstellungen > Sprache aktiviert und mit verschiedenen Systemstimmen belegt werden kann. Nach der Justierung der Sprachoptionen kann das Betriebssystem aktuelle Warnungen, Hinweise, Uhrzeit automatisiert und meist verständlich vorlesen. Per Knopfdruck lässt sich der ausgewählte Text bequem vorsprechen.
Beachtliche Auswahl an gegliederten Stimmvariationen
Konsole lernt singen
Mit einem bestimmten Befehl kann die Sprachausgabe per Terminal ausgeführt und mit bestimmten Textpassagen beliefert werden. Nachfolgend gelungene Beispiele zum Ausprobieren: Codezeilen kopieren, Terminal starten, Code einfügen, Enter drücken. Terminal meldet sich akustisch.
1. Beispiel
say -v Good oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
2. Beispiel
say -v Bad oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
3. Beispiel
osascript -e 'say "Dum dum dum dum dum dum dum he he he ho ho ho fa lah lah lah lah lah lah fa lah full hoo hoo hoo" using "Cellos"'
4. Beispiel
osascript -e 'say "Dum dum dee dum dum dum dum dee Dum dum dee dum dum dum dum dee dum dee dum dum dum de dum dum dum dee dum dee dum dum dee dummmmmmmmmmmmmmmmm" using "Pipe Organ"'
5. Beispiel
osascript -e 'say "Dum dum dee dum dum dum dum dee Dum dum dee dum dum dum dum dee dum dee dum dum dum de dum dum dum dee dum dee dum dum dee dummmmmmmmmmmmmmmmm" using "Hysterical"'
6. Beispiel
osascript -e 'say "oh This is a silly song silly song silly song this is the silliest song ive ever ever heard So why keep you listening listening listening while you are supposed to work to work to work to work its because i hate my job hate my job hate my job its because i hate my job more than anything else No its because youve no life youve no life youve no life and you better go get one after forwarding this crap" using "cellos"'
Source: Apfelzeug | 27 Jul 2008 | 7:45 pm
Das Lesen der Feeds mit Times ist wahrlich ein optischer, effektvoller Genuss. Headline überzeugt dagegen mit seiner Schlichtheit, Übersichtlichkeit und Geschwindigkeit beim Aufbereiten und Darstellen der – auch multimedialen – Nachrichten. Kommt der smarte Ansatz beim Leser gut an?
Suboptimales Programmicon trübt den ersten Eindruck
Seit dem 15. Juli 2008 existiert Headline in stabiler, fehlerbereinigter Version 1.0, die dem Hersteller Doseido Software pro Lizenz € 13,17 Wert ist.
Erste Enttäuschung: Das Programmsymbol mit abgebildetem Schutzschild erinnert stark an die Icons der Windows-Schutzmechanismen. Lediglich das orangefarbige RSS-Feed-Zeichen bringt die Anwendung mit dem Internet-Nachrichtenformat RSS in Verbindung. Auch im Dock macht das herunter skalierte Wahrzeichen keine gute Figur: Der RSS-Schild ist kaum als solcher zu erkennen, die Anzahl der ungelesenen News verdeckt je nach Ziffer den oberen Teil des Icons. Und da man bei einem Newsreader fast immer davon ausgehen muss, dass neue Nachrichten permanent reinkommen und im Dock gekennzeichnet werden, müsste das Symbol ganz anders aussehen.
Das Icon: Auch in Groß unklare Botschaft
Den RSS-Reader mit Feeds füttern
Headline bringt eine Handvoll an Feeds der gefragtesten Websites mit, die dem Nutzer als Beispiel und Lesestoff dienen sollen – dieses Prinzip kennt jeder spätestens nach der Installation eines Browsers, der während der Initialisierung kaum brauchbare Bookmarks anlegt.
Eigene News-Quellen lassen sich jedoch zügig mittels der Schaltfläche mit abgebildetem Pluszeichen manuell anlegen – vorausgesetzt, man befindet sich in der Feed-Ansicht. Alternative Möglichkeit zum Hinzufügen einer neuen Feed-URL ist der Shortcut Apfel + N, welcher wiederum aus jedem Winkel der Anwendung zugänglich ist.
Für Anwender, die eine überdimensionierte Anzahl an Feeds besitzen und diese bereits mit anderen RSS-Tools verwalten, kommt nur ein maschineller Import der Nachrichtenquellen in Frage: Headline ist in der Lage kompromisslos und prompt Daten aus Dateien im OPML-Format (welches Google Reader und sämtliche Software-Reader beherrschen) einzulesen und der bereits vorhandenen Aboliste dazu addieren.
Da zu importierende OPML-Datei nur Informationen zu den einzelnen Feeds und nicht zum Nachrichtenverlauf beinhaltet, werden alle News nach dem Import dementsprechend als ungelesen vorgefunden. Leider erlaubt Headline keine händische Mehrfachauswahl der aufgeführten Einträge, wie sie jeder Mac-Anwender mit Apfel + A, Apfel + Mausklick, Umschalttaste + Mausklick aus anderen Applikationen kennt. Und so bleibt dem Switcher nichts anderes übrig als die Funktion Subscriptions > Mark All as Read zu nutzen, um die Altlast pauschal als „Kenn‘ ich“ zu kennzeichnen. Zusammengefasst: News können nur einzeln, keinesfalls gruppiert, als gelesen markiert werden – bei täglicher Informationsflut ein echtes Manko.
Im- und Export nur als OPML-Datei
Listenansicht mit Filtern
Ist die Herkunft der Feeds eingepflegt, kann nun mit dem Lesen und Informieren begonnen werden. Wie der Name der Anwendung bereits verrät, listet das Tool nur die Überschriften bzw. Headlines der eingegangenen Nachrichten auf – das Datum und die Quelle besitzen einen sekundären Charakter und sind entsprechend dezenter dargestellt.
Ungelesene News werden vom Programm mit einem runden Icon versehen, das seine Farbe je nach Alter der Message verändert: Grün wird z.B. heutigen Einträgen zugewiesen. Übrigens benutzt iChat absolut identische Icons (oder eher umgekehrt, Headline hat sich dran bedient), um den Onlinestatus des Nutzers abzubilden. Sehr schade, dass Headline-Entwickler auch hier keine Eigeninitiative zeigen und auf visuelle Lösungen greifen, die eigentlich ganz andere Bedeutung tragen.
Der Doppelklick auf einen Listeneintrag blendet den kompletten Inhalt der Nachricht im Vorschaufenster ein, welches seitlich und abhängig von dem Standpunkt der Liste aufgeht. Das Fenster ist in der Größe und Position statisch und klebt zwangsweise an der Liste. Als Ausgleich dafür können dort Grafiken und Multimedia inline wiedergegeben werden. Verfügt auch ein Contentelement unglücklicherweise über eine feste, beachtliche Maße, so kommt es zu unschönen Skrollbalken innerhalb des Anzeigebereichs. Zum Glück passiert es sehr selten, da die meisten Feeds eher aus Textnachrichten bestehen.
Als Extra weist der Reader eine ebenfalls simple Filterfunktion auf, welche die News innerhalb eines festgelegten Zeitraumes eingrenzt und untereinander auflistet. Auch ungelesene und favorisierte Mitteilungen unterliegen dem Filter. Die benachbarte Suche fahndet innerhalb der Überschrift, nicht aber des Inhalts und kann auch auf bereits gefilterte Ergebnisse angewandt werden.
Doppelklick markiert als gelesen und öffnet das Vorschaufenster
Fazit
Möchte man die abonnierten Feeds flott, unkompliziert und ohne viel Tamtam durchzappen, so ist Headline optimal dafür geeignet. Vorbildliche Performance, ausreichende Einschränkungsmöglichkeiten, funktionierende Suche. Alles in einem: Reduktion und Konzentration aufs Wesentliche.
Eine automatisierte Synchronisierung der Daten zwischen Installationen auf unterschiedlichen Mac-Rechnern (Stichwort MobileMe) würde Headline sicherlich gut stehen.
Nachgefragt
Wer konnte mit Headline bereits Erfahrungen sammeln? Welche Eindrücke hat das Tool bei euch hinterlassen?
Source: Apfelzeug | 17 Jul 2008 | 8:07 pm
Wie bereits angekündigt, lädt Mac Mix ab sofort alle Schnäppchenjäger dazu ein, beim Erwerb der Anwendungen für Mac staffelweise zu sparen. Der Discounter gewährt bis zu 75% Rabatt beim Kauf von mindestens 12 zusammen gestellten Applikationen. Wenn das kein Deal ist…
Mehr Ersparnis und Flexibilität mit Mac Mix
Insgesamt 28 Anwendungen aus den Bereichen Produktivität, Web Tools, Image & Video, Systemerweiterung und Unterhaltung stehen zur Auswahl. Im direkten Vergleich zu MacHeist müssen die Applikationen nicht im festgelegten Bundle erworben werden, der Warenkorb bei Mac Mix kann aus angebotenen Softwareprodukten nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gefüllt werden.
Um die Verkaufsaktion zu fördern, erhält der fünfhundertste Käufer alle 28 Programme umsonst. Eine Light-Version der Webseite steigert zusätzlich die Übersicht und erleichtert die Entscheidung für den Kauf. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich über PayPal.
Gelungenes Design bei Mac Mix: Das Auge isst mit
Auswahl der Applikationen bei Mac Mix
- Parallels Desktop for Mac
- iBank
- iBiz
- Process
- Yep
- MacGourmet
- Linkinus
- Leech
- Xyle Scope
- KavaTunes
- Flux
- Forklift
- Picturesque
- DrawIt
- Photon
- YourView
- HoudahGeo
- AlterEgo
- Witch
- HoudahSpot
- Steel
- Shovebox
- TextExpander
- AppShelf
- Wacky Mini Golf
- Islands Mini Golf
- Comic Book Lover
- iConquer
Mengennachlass: Mehr kaufen, weniger zahlen
- 1 Anwendung = 10%
- 3 Anwendungen = 30%
- 5 Anwendungen = 40%
- 7 Anwendungen = 50%
- 9 Anwendungen = 60%
- 12 Anwendungen = 75%
Nachgefragt
Was haltet ihr vom Angebot an Applikationen? Würdet ihr zuschlagen? Wenn ja, in welcher Stuckzahl und welche?
Source: Apfelzeug | 14 Jul 2008 | 12:18 pm
Mit iTunes 7.7 ist seit heute der langerwartete App Store verfügbar. Bereits auf der Startseite des iTunes Store macht Apple auf seine frisch eröffnete Software-Datenbank für iPhone und iPod touch aufmerksam. Die Creme de la Creme der nativen Applikationen in der Zusammenfassung.
1. Super Monkey Ball – 3D-Spiel mit Sensorempfindlichkeit (7,99 €)
2. MySpace Mobile – GUI für MySpace mit Messaging und Sharing (kostenlos)
3. Apple Remote – Komfortable iTunes- und AppleTV-Steuerung (kostenlos)
4. Twitterrific – Lesen und Verfassen der “tweets” (kostenlos)
5. OmniFocus – Aufgabenmanagement mit Voice-Tasks (15,99 €)
Nachgefragt
Welche Applikationen aus dem App Store findet ihr brauchbar und für welche davon seid ihr bereit den verlangten Preis zu zahlen?
Source: Apfelzeug | 10 Jul 2008 | 8:51 pm
In den meisten Fällen hat das iPhone sein Zuhause entweder in der Hosentasche, auf dem Schreibtisch oder verweilt in der Dockingstation. Auch Xtand, eine Design-Konsole aus Aluminium, hütet gerne und liebevoll das Smartphone von Apple und beugt so tiefe Kratzer auf der Rückseite vor.
In Deutschland kaum vertreten
Apfelzeug bestellte sich ein Xtand-Exemplar, um es auf Brauchbarkeit, Zuverlässigkeit und Verarbeitung ausgiebig zu untersuchen. Da es die erwähnte iPhone-Halterung im Online-Handel nicht überall zu kaufen gibt (nicht mal bei Gravis mit seiner Produktvielfalt), wurde beim Exklusivpartner macteq geordert (Mittlerweile haben arktis.de und Apple im Store die Halterung im Angebot). Das schöne Produkt von JustMobile vertreiben in Deutschland nicht mehr und nicht weniger als lediglich 3 Händler – mehr Verkaufsstellen würden der Verbreitung und dem Absatz sicherlich gut tun.
Platzsparend und vorbildlich verpackt
Bei der Verpackung der Konsole ließ sich der Hersteller zweifellos vom schwarzfarbigen Umkarton des iPhone inspirieren: Wegen der Größe des Inhalts ist die Schachtel einen Tick höher und breiter als die aus Cupertino, sonst nur das Logo und die Produktabbildung auf der Front sind Eigenkreationen. Im Inneren verbergen sich die eigentliche Halterung mit gummierten Ecken und der Standfuß eingeschweißt in eine Folie. Elegant und zugleich effizient gelöst: Die Anleitung zum Zusammenschrauben des Gerüsts befindet sich auf dem Unterteil des Papierfaches, welches gleichzeitig als Raumteiler und Befestigungsmaterial für die dort angeschraubte Halterung gilt.
Xtand-Verpackung ähnelt sehr der des Apple iPhone
Aluminium für Leichtigkeit, Gummi für Festigkeit
Die federleichte Konsole aus Aluminium ist in Sekundenschnelle zusammengebaut und aufgestellt. Die Halterung besitzt vier abgerundete und entsprechend an das vorgesehene Endgerät angepasste Ecken, welche wiederum mit Gummimaterial überzogen sind. Das ein wenig zu dick aufgetragene Gummi sorgt für kratzfestes Reinsetzen und stabile Haltung des Mobiltelefons auch während der druckintensiven Bedienung über das Touch-Display. Man möchte meinen, die Gummiecken seien zu pummelig, zu gewaltig für das eingesetzte iPhone – doch an sich haben die Eckelemente eine perfekte, durchdachte Größe und verdecken keinerlei Anschlüsse am Gerät: Lautsprecher haben Sicht, der Kopfhöreranschluss und Ausschalter sind frei zugänglich und bequem zu erreichen.
Die Auflageschale der Xtand-Konsole erinnert an eine Zange
Vollwertiger Ersatz für Dockingstation?
Zangenförmige Auflage lässt sich für mehr Komfort um 360 Grad drehen, auch die Tiefe kann – auch wenn minimal – vertikal justiert werden, um sich somit an den optimalen Betrachtungswinkel heranzutasten. Die vom aktuellen iMac abgeleitete Form des Standfußes verfügt – wie auch Vorbild – über eine kreisförmige Öffnung für notwendige Kabellage, falls Apples mobiles Meisterwerk mit heimischem Rechner oder der Stromsteckdose nebenan verbunden werden soll. Nach diesem Prinzip vernetzt, kann Xtand die weiße Dockingstation getrost vom Tisch schubsen und macht – zumindest neben einem Alu-Mac – eine edle und ästhetische Figur.
Indirekte und wirkungsvolle Akkupflege
Xtand schont nachweislich den Akku! Zwar gleicht die Aluminium-Konsole die Musik und Daten nicht automatisch ab, lädt dafür auch die Batterie nicht immer wieder aufs Neue auf – das halb entladene iPhone jeden Abend in die Apple Dockingstation zu setzen, tut dem Gerät und seinem Energiespender nicht unbedingt gut. Daher der Tipp: Zur Aufbewahrung und zum prompten Finden&Greifen ab in die nahestehende Xtand-Halterung, zum Aufladen und Synchronisieren ins weiße Dock.
Passen gut zueinander: Alu-iMac und Xtand
Fazit
Die Konsole ist solide und hochwertig verarbeitet – alles sitzt, nichts wackelt. Gummierte Streifen auf der Unterseite des Fußes könnten länger werden, da die Konstruktion beim Bedienen des iPhone mit dem Zeigefinger doch in horizontale Richtungen zu wackeln neigt.
Das iPhone klemmt gewollt fest in der Halterung – diese Tatsache zwingt den Anwender dazu, beim Drücken der Home-Taste oder Herausholen des Telefons aus der Schale, den Aluminiumfuß mit anderer Hand festzuhalten (dito bei Dockingstation). Im anderen Fall möchte sich die Konsole von ihrem “Baby” nicht trennen. “Festdrücken und ziehen” ist hier die Devise.
Für 35 € steht dem iPhone-Inhaber eine bodenständige und zum iMac-Design passende Dock-Alternative für eine (Akku-) schonende, bedienungsfreundliche Aufbewahrung des eleganten Smartphones von Apple.
Analog für iPod touch
Da der Xtand-Fuß nur mit Apple iPhone kompatibel ist und mit dünnerem iPod touch nichts zutun haben möchte, übernimmt iClooly die Aufbewahrung des Größten der iPod-Serie. Mit seinen ¥4,980 ist iClooly fast genauso teuer und nicht weniger flexibel.
Source: Apfelzeug | 8 Jul 2008 | 10:51 pm